Burgruine Landsee

Ruine Landsee

Erleben sie eine der größten Burgruinen Mitteleuropas! Das Gemäuer der mittelalterlichen Burgruine bietet hinter jedem Tor neue, überraschende Eindrücke.

Obwohl schon seit über 200 Jahren nicht mehr als Burg genutzt, bietet die Burgruine Landsee immer noch einen imposanten Eindruck. Die Burgmauern haben eine Länge von über 1700 m. Der älteste Teil ist der Wohnturm, der Donjon, der auf dem höchsten Punkt des Areals errichtet wurde. Seine Mauern sind bis zu 10 m stark. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Anlage immer wieder erweitert und vergrößert. Burgtore mit Basteien und Zugbrücken, Türme, Brunnen und Kapelle sind auch heute noch gut zu erkennen. Mehrsprachige bauhistorische Beschriftungen erklären den früheren Nutzen der Anlage.

Umfangreiche Informationen über die Ruine Landsee finden sie auf www.landseeaktiv.at

Geschichte

Schwarz-Weiss-Bild der Ruine Landsee

1158 ist im Traditionsbuch des Stiftes Göttweig ein Gotscalco de landeshere erwähnt. Es ist dies die bis jetzt älteste bekannte Erwähnung des Namens Landsee. 1173 erscheint als Besitzer Erchinger von Landeshere, aus dem Geschlecht der Stubenberger.

Wann die Burg in ungarische Hände überging, ist nicht bekannt. In einer Schenkungsurkunde vom Jahre 1222 wird ein Graf Nikolaus, Sohn des Barcz, als der erste ungarische Burgherr von Landsee genannt. 1263 besitzt Lorenz von Ödenburg aus der Familie der Athinai das Komitat Lutzmannsburg und die Burg Landsee.

1506 gehört sie Ulrich von Weißpriach, dem Herrn von Kobersdorf. Nach dessen Tod herrscht die Witwe Gertraud von Weißpriach auf Landsee. Gertraud ist eine eigenwillige, sehr wehrhafte Frau, vor deren Gewalttätigkeiten sich alle Welt fürchtet, nicht zuletzt auch die Ödenburger, die den König um Hilfe bitten gegen die Landseer Räuber. Besonders gefürchtet war der Räuber Franz Magusch, der mit Frau Weißpriach unter einer Decke steckte. Magusch unternahm viele Raubzüge bis nach Ödenburg und Eisenstadt. Er überfiel vor allem Kaufleute und nahm ihnen ihre Pferde, Wagen und Waren.

Seit 1612 ist Landsee im Eigentum der Esterhazys. Nikolaus Esterhazy baut 1618 Lackenbach zu einem befestigten Renaissanceschloss um. Somit verliert die Burg Landsee ihre Bedeutung als Wohnsitz des Herrschaftsinhabers.

Die Burg büßt im 18. Jahrhundert ihre militärische Bedeutung ein. Als primäre Ursachen bzw. auslösende Faktoren für die allmähliche Aufgabe und Verödung der Burg werden zwei Brände verantwortlich gemacht: Einer 1707 und ein zweiter 1790.

Öffnungszeiten

Die Burg kann ab Ende März bis Ende Oktober täglich von 9:00 - 18:00 Uhr(bzw. Einbruch der Dunkelheit) besichtigt werden.

Eintrittspreise

Tageskarte

Erwachsene € 3,50
Kinder/Jugendliche ab 6 bis 18 Jahren € 2,00
Kinder unter 6 Jahren gratis
Personen mit Handicap
(Behindertenausweis erforderlich)
gratis
Gruppenermäßigung Erwachsene (ab 20 Personen) € 3,00
Gruppenermäßigung Kinder (ab 20 Personen) € 1,50

Jahreskarten

Einzel- Jahresburgcard € 13,00
Familien - Jahresburgcard € 19,00

Führungen

Gerne können sie eine Führung auf der Ruine Landsee buchen.

Für Anmeldungen und weitere Infos kontaktieren sie bitte Natur- und Landschaftsführerin

Elisabeth Schütz
Hauptstraße 887341 LandseeÖsterreichGoogle Maps
+43 664 7981316

Folgende Führungen stehen zur Auswahl:

„Das Bollwerk

  • Historische Führung Burgruine Landsee
  • Dauer ca. 1 Stunde
  • Aufschlag zum Eintrittspreis € 2,00 je BesucherIn
  • Die Führung wird an die Bedürfnisse der Gruppe (ob Kinder oder Erwachsene) angepasst

„Expedition Burgruine“

  • Erlebnis- und historische Führung Burgruine Landsee
  • Dauer ca. 3 Stunden
  • Aufschlag zum Eintrittspreis € 7,00 je BesucherIn (Mindestgebühr € 75,00) inklusive Materialkosten
  • Interaktive Führung, sehr gut für Kindergruppen geeignet
  • Es werden Wappen gebastelt, Butter gerührt (und dann verkostet)….

20% Gruppenermäßigung ab 15 Personen

Burgruine mieten

Die Burgruine mit ihrer guten lnfrastruktur (Bühne, Kantine, Zeltlagerplatz, Grillplatz, Pferdestandplatz) kann für öffentliche Veranstaltungen und private Nutzung gemietet werden.

Nähere Infos erhalten sie bei

Mag. Robert Stocker
Österreich
robert.stocker@aon.at +43 664 2559042